Am Montagabend habe ich mein erstes Hockeyspiel miterleben duerfen!
Es fing damit an, als ich meine Heimreise bekannt gegeben habe...alle meinten ich könne doch nicht gehen, ohne ein richtiges Hockeyspiel der hiesigen Hockeymannschaft "MODO" zu sehen! Ulla, eine absolute Hockeyfanatikerin, organisierte dann auch sofort die Tickets...am Montag hiess es dann ab ins Auto und auf nach Örnsköldsvik zur grossen "Swedbank Arena". Dort angekommen, zauberte Ulla ihren roten Gluecksschal mit dem Emblem der Mannschaft unter dem Sitz hervor und wir machten uns auf den Weg zu unseren Plätzen...die Mannschaften waren schon dabei sich auf dem Eis warm zu machen...etwa dreizig starke Männer, elegant gleitend und präzise hantierend...ich war fasziniert!
Als das Spiel dann endlich los ging zeigten sich diese zuvor so disziplinierten Männer von ihrer eher ungehobelten Seite...es wurde geschupst, gezogen und geschlagen! Und alles in einem Tempo, dass es mir unmöglich machte dem eigentlichen Spielverlauf zu folgen...ich entschied mich nach einiger Zeit die Schiedsrichter zu beobachten, wie sie sich aus brenzligen Situationen retteten, zwei miteinander rangelnde Spieler voneinander trennten, uebers Eis sprinteten, um dann punktgenau und dennoch geschmeidig zu stoppen und , wenn sie realisierten, dass sie eventuell den Lauf des Pucks hindern könnten, gekonnt in die Luft sprangen...wahnsinn!
Auch den Torhuetern galt in gewissr Weise meine Aufmerksamkeit-sie sahen einfach zu komisch aus, wie ueberdimensionale Powerranger, die sich auf Grund ihrer Beleibtheit-die natuerlich auf die schuetzende Kleidung zurueck zufuehren ist-kaum bewegen konnten!
Naja, am Ende hat "MODO" gewonnen! Und alle waren gluecklich.....
ach ja, auf dem Heimweg hab ich am Strassenrand einen echten, ziemlich grossen Fuchs gesehen!!
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Mittwoch, 3. Oktober 2007
letzten Vorbereitungen
Nachdem es nun jeder weiss, ich auch mit meiner Entsendeorganisation gesprochen habe, geht es nur darum, den Rueckflug zu organisieren!
Leider weiss ich noch immer kein exaktes Datum und ob das auch alles so reibungslos klappt, wie ich es mir gerne vorstellen wuerde-ich gehe vom Schlimmsten aus!
Ich sitze hier händeringend, dem Tag meiner Heimreise entgegenfiebernd...und auf eine Nachricht von Anna-Karin wartend, die mir versprochen hatte sich um die Umbuchung zu kuemmern...mein restliches Dasein hier ist zur Zeit von unterschiedlichen Schmerzen-pysischer Seite-begleitet! Ich kämpfe noch immer mit dem beim Volleyball verletzten Knöchel und ausserdem habe ich seit zwei Tagen unbeschreiblich, unerklärliche Rueckenschmerzen...naja, mich wie eine ältere Dame bewegend versuche ich die lezten Tage hier noch mehr oder weniger zu geniessen...heute Abend muss ich die fuer morgen versprochene Deutschstunde fuer die ältesten Schueler der Grundschule vorbereiten! Die Vorstellung morgen fuer etwa eine Stunde die gesamte Verantwortung ueber unterschiedlichste, mehr oder weniger interessierte Heranwachsende zu haben, vor ihnen zu stehen und sie zu unterhalten macht mir doch ein wenig Angst...Augen zu und durch!!
Leider weiss ich noch immer kein exaktes Datum und ob das auch alles so reibungslos klappt, wie ich es mir gerne vorstellen wuerde-ich gehe vom Schlimmsten aus!
Ich sitze hier händeringend, dem Tag meiner Heimreise entgegenfiebernd...und auf eine Nachricht von Anna-Karin wartend, die mir versprochen hatte sich um die Umbuchung zu kuemmern...mein restliches Dasein hier ist zur Zeit von unterschiedlichen Schmerzen-pysischer Seite-begleitet! Ich kämpfe noch immer mit dem beim Volleyball verletzten Knöchel und ausserdem habe ich seit zwei Tagen unbeschreiblich, unerklärliche Rueckenschmerzen...naja, mich wie eine ältere Dame bewegend versuche ich die lezten Tage hier noch mehr oder weniger zu geniessen...heute Abend muss ich die fuer morgen versprochene Deutschstunde fuer die ältesten Schueler der Grundschule vorbereiten! Die Vorstellung morgen fuer etwa eine Stunde die gesamte Verantwortung ueber unterschiedlichste, mehr oder weniger interessierte Heranwachsende zu haben, vor ihnen zu stehen und sie zu unterhalten macht mir doch ein wenig Angst...Augen zu und durch!!
Freitag, 28. September 2007
das Ende....
Nachdem ich am Sonntag meiner Mentorin Emma erzählt habe, dass ich gerne nach Hause wuerde, hat sich in meinem wöchentlichen Alltag einiges geändert!
Am darauf folgendem Montag habe ich den gesamten Tag in Örnsköldsvik verbracht...ich hatte vormittags ganz normal Unterricht und habe dann den Nachmittag mit Monica verbracht. Wir schlenderten durch die Gegend, versuchten irgendwie die Zeit tot zuschlagen, um uns dann am späten Nachmittag wie verabredet mit Torbjörn zu treffen. Er hatte uns zu sich eingeladen...Als wir in seinem Appartment ankamen und er die Tuer öffnete, betraten wir ein Reich, in dem Kunstblumen, kitschige Trollfiguren und unzählige Fanartikel von der hiesigen Hockeymannschaft dominierten...ich traute meinen Augen nicht und muss zugeben, dass ich froh war, als die Uhr halb sieben schlug und wir uns auf den Weg zur Sporthalle machten, in der ich Volleyball spielen wollte.
Das Volleyballspielen war in etwa wie die Woche zuvor mit der kleinen Ausnahme, dass ein Spieler der gegnerischen Mannschaft beim Blocken in mich gesprungen ist, ich umgeknickt bin und ein unangenehmes Knacken verspuehrt habe...war aber halb so schlimm und ich habe weiter gespielt.
Am Dienstag bin ich dann mit meiner zweiten Mentorin Margaret in die Stadt gefahren und sie hat mir ihre Lieblingsläden gezeigt. Anschliessend haben wir ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt und ich wurde ausgiebig zum Spielen aufgefordert...ich trank selbstgekochte, imaginäre Schokolade und war zeitweise als Ärztin tätig. Es war ein wirklich gelungener Tag und als krönenden Abschluss habe ich dann auch noch meinen zweiten Elch gesehen!
Am Tag darauf begleitete ich Emma bei ihrer Arbeit als Schmiedin...wirklich sehr interressant!
Dieses Wochenende verbringe ich in Sundsvall...wir repräsentieren auf einer Messe Kerstins Udde, d.h. wir fordern Menschen, die es wagen in unsere Richtung zu gucken, dazu auf, bei einem Gewinnspiel mitzumachen, um so möglichst viele e-mail Adressen zu sammeln, zu denen dann später ordentlich Info-post geschickt werden kann...gewitzt...
Am darauf folgendem Montag habe ich den gesamten Tag in Örnsköldsvik verbracht...ich hatte vormittags ganz normal Unterricht und habe dann den Nachmittag mit Monica verbracht. Wir schlenderten durch die Gegend, versuchten irgendwie die Zeit tot zuschlagen, um uns dann am späten Nachmittag wie verabredet mit Torbjörn zu treffen. Er hatte uns zu sich eingeladen...Als wir in seinem Appartment ankamen und er die Tuer öffnete, betraten wir ein Reich, in dem Kunstblumen, kitschige Trollfiguren und unzählige Fanartikel von der hiesigen Hockeymannschaft dominierten...ich traute meinen Augen nicht und muss zugeben, dass ich froh war, als die Uhr halb sieben schlug und wir uns auf den Weg zur Sporthalle machten, in der ich Volleyball spielen wollte.
Das Volleyballspielen war in etwa wie die Woche zuvor mit der kleinen Ausnahme, dass ein Spieler der gegnerischen Mannschaft beim Blocken in mich gesprungen ist, ich umgeknickt bin und ein unangenehmes Knacken verspuehrt habe...war aber halb so schlimm und ich habe weiter gespielt.
Am Dienstag bin ich dann mit meiner zweiten Mentorin Margaret in die Stadt gefahren und sie hat mir ihre Lieblingsläden gezeigt. Anschliessend haben wir ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt und ich wurde ausgiebig zum Spielen aufgefordert...ich trank selbstgekochte, imaginäre Schokolade und war zeitweise als Ärztin tätig. Es war ein wirklich gelungener Tag und als krönenden Abschluss habe ich dann auch noch meinen zweiten Elch gesehen!
Am Tag darauf begleitete ich Emma bei ihrer Arbeit als Schmiedin...wirklich sehr interressant!
Dieses Wochenende verbringe ich in Sundsvall...wir repräsentieren auf einer Messe Kerstins Udde, d.h. wir fordern Menschen, die es wagen in unsere Richtung zu gucken, dazu auf, bei einem Gewinnspiel mitzumachen, um so möglichst viele e-mail Adressen zu sammeln, zu denen dann später ordentlich Info-post geschickt werden kann...gewitzt...
Donnerstag, 20. September 2007
Svampdag
Heute waren wir alle, bis auf Burhan, der mit einer plötzlich angeschwollen Wange zu kämpfen hat, mit den Schuelern der Grundschule Pilze sammeln.
Nach einer kurzen, anschaulichen Einfuehrung von zwei Pilzexperten machten wir uns auf den Weg zu einer, wie ich finde sehr idyllischen Stelle im Wald und begannen mit grossem Eifer nach Pilzen Ausschau zu halten...ich fand drei,noch vom nächtlichen Frost gefrorene, sehr anschauliche Exemplare! Und sie waren nicht essbar...konnte sie also getrost wegwerfen! Naja, die Kinder waren irgendwie erfolgreicher und so kam es dazu, dass wir anschliessend ueber dem Feuer eine Menge an zuvor geputzten und sorgfältig ausgewählten Pilzen zubereiten konnten, um sie dann auf Knäckebrot verzehren zu können. Wirklich lecker!
Nach einer kurzen, anschaulichen Einfuehrung von zwei Pilzexperten machten wir uns auf den Weg zu einer, wie ich finde sehr idyllischen Stelle im Wald und begannen mit grossem Eifer nach Pilzen Ausschau zu halten...ich fand drei,noch vom nächtlichen Frost gefrorene, sehr anschauliche Exemplare! Und sie waren nicht essbar...konnte sie also getrost wegwerfen! Naja, die Kinder waren irgendwie erfolgreicher und so kam es dazu, dass wir anschliessend ueber dem Feuer eine Menge an zuvor geputzten und sorgfältig ausgewählten Pilzen zubereiten konnten, um sie dann auf Knäckebrot verzehren zu können. Wirklich lecker!
Mittwoch, 19. September 2007
Volleyball
Vorab ein grosses Dankeschön an die Hagener, ohne die mir diese Tuer nicht öffen gestanden hätte...natuerlich musste ich zunächst ein wenig lachen, als Isabell, die Mentotin von Yasser mich gefragt hatte, ob ich nicht Lust hätte sie und ihren Mann am Montagabend zum Volleyball zu begleiten...ich und Volleyball, dass kann ja was werden! Naja, ohne weiter darueber nachzudenken sagte ich zu und war auch insgeheim froh,mal wieder etwas Sport zu treiben.
Am besagten Montag berichtete mir dann Monica, die zuvor mit Isabell zu Mittag gegessen hatte, dass es sich um eine Art "competetion" handele. Nun war ich aufgeregt! Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte Angst, mich mit meinem doch nicht ganz so ausgepfeiltem Können zu blamieren oder wohlmöglich auf Grund meines eventuell zuvor vorgefuehrten Nichtskönnens gar nicht in die Mannschaft aufgestellt zu werden...Gedanken ueber Gedanken...gegen halb sieben wurde ich dann abgeholt und wir machten uns sibzig Kilometer auf den Weg um Volleyball zu spielen!
Dort angekommen schwoll meine zuvor so hervorragend verdrängte Angst bei Betreten der Umkleidekabine an, in der ein mächtiges Getöse aus der Halle zu vernehmen war.
Todesmutig machte ich mich dann, nach einem längerem Auenthalt auf der Toilette, auf den Weg die Treppe herunter in die Sporthalle und wie fast immer stellte sich herraus, dass meine Angst völlig unbegruendet war. Es handelte sich um mehrere Spielfelder, auf denen wahllos zusammengestellte Teams gegeneinander spielten. Die Leute treffen sich einfach und spielen gegeneinander...und ich war mittendrin! Und es war ueberhaupt nicht schlimm! Ich hatte Spass!
Und jetzt werde ich jeden Montag drei Stunden lang Volleyball spielen...
Am besagten Montag berichtete mir dann Monica, die zuvor mit Isabell zu Mittag gegessen hatte, dass es sich um eine Art "competetion" handele. Nun war ich aufgeregt! Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte Angst, mich mit meinem doch nicht ganz so ausgepfeiltem Können zu blamieren oder wohlmöglich auf Grund meines eventuell zuvor vorgefuehrten Nichtskönnens gar nicht in die Mannschaft aufgestellt zu werden...Gedanken ueber Gedanken...gegen halb sieben wurde ich dann abgeholt und wir machten uns sibzig Kilometer auf den Weg um Volleyball zu spielen!
Dort angekommen schwoll meine zuvor so hervorragend verdrängte Angst bei Betreten der Umkleidekabine an, in der ein mächtiges Getöse aus der Halle zu vernehmen war.
Todesmutig machte ich mich dann, nach einem längerem Auenthalt auf der Toilette, auf den Weg die Treppe herunter in die Sporthalle und wie fast immer stellte sich herraus, dass meine Angst völlig unbegruendet war. Es handelte sich um mehrere Spielfelder, auf denen wahllos zusammengestellte Teams gegeneinander spielten. Die Leute treffen sich einfach und spielen gegeneinander...und ich war mittendrin! Und es war ueberhaupt nicht schlimm! Ich hatte Spass!
Und jetzt werde ich jeden Montag drei Stunden lang Volleyball spielen...
...
Jaja, die letzten Tage waren unheimlich schwer fuer mich! Nach der ganzen Euphorie auf Grund Stockholms geriet ich in ein grosses Tief und ich glaubte nicht mehr den rettenden Strick zu finden, um mich herraus zu ziehen...ich gab mich auf!
Ich plante die Bekanntgabe meines Abbruchs und sammelte ein bisschen Hoffnung in der Gewissheit wieder nach Hause zu kommen, ich wachte jeden Morgen mit dem Gefuehl auf, mich uebergeben zu muessen...und nun sitze ich noch immer hier, die Möglichkeit nach Hause zu gehen zwar noch als sichernden Guertel um mich gebunden, aber mit dem Vorhaben meinen Ängsten und Problemen so lange wie möglich stand zu halten und diese Zeit als eine Chance zu nutzen zu mir selber zu finden!
Ausschlaggebend fuer diese Meinungsänderung war ein sehr ergreifendes Gespräch mit meiner Mitbewohnerin Monica und natuerlich etliche Unterhaltungen mit meinen Eltern, die immer fuer mich da sind und ohne die ich niemals sein möchte...
ich habe zwar noch immer Zeiten, in denen sich mir der Magen umdreht, doch bin ich schon etwas gefasster...ich versuche mir hier einen Alltag mit möglichst viel Beschäftigung aufzubauen...gehe jeden Montag zum Schwimmen und dann anschliessend drei Stunden zum Volleyball...gehe zwei Mal die Woche zum verpönten Aerrobic und vielleicht finde ich noch etwas...
Ich plante die Bekanntgabe meines Abbruchs und sammelte ein bisschen Hoffnung in der Gewissheit wieder nach Hause zu kommen, ich wachte jeden Morgen mit dem Gefuehl auf, mich uebergeben zu muessen...und nun sitze ich noch immer hier, die Möglichkeit nach Hause zu gehen zwar noch als sichernden Guertel um mich gebunden, aber mit dem Vorhaben meinen Ängsten und Problemen so lange wie möglich stand zu halten und diese Zeit als eine Chance zu nutzen zu mir selber zu finden!
Ausschlaggebend fuer diese Meinungsänderung war ein sehr ergreifendes Gespräch mit meiner Mitbewohnerin Monica und natuerlich etliche Unterhaltungen mit meinen Eltern, die immer fuer mich da sind und ohne die ich niemals sein möchte...
ich habe zwar noch immer Zeiten, in denen sich mir der Magen umdreht, doch bin ich schon etwas gefasster...ich versuche mir hier einen Alltag mit möglichst viel Beschäftigung aufzubauen...gehe jeden Montag zum Schwimmen und dann anschliessend drei Stunden zum Volleyball...gehe zwei Mal die Woche zum verpönten Aerrobic und vielleicht finde ich noch etwas...
glaubt es oder nicht
Be- bzw. Sonderheiten in Schweden:
-"Snus":Zigarettenersatz,hier sehr verbreitet, man steckt sich ein "Säckchen" Tabak unter die Oberlippe
-Schueler bekommen um die 150 Euro, dafuer, dass sie zur Schule gehen...eine Art Motivation...ich glaube ja, dass die hohen Preise fuer Klamotten daraus resultieren, da der Staat natuerlich weiss, wie Jugendliche ihr Geld ausgeben und durch uebermässige Versteuerung dieser Artikel ihr Geld wieder bekommen!Schlitzohren sind das!
-gesuesstes Brot
-gesalzene Butter
-ekelhafter Kaffee...ich habe mir angewöhnt ihn mit Zucker und Milch zu trinken, denn anders ist er wirlich unausstehlich...es handelt sich um in Wasser löslichen Kaffee!
-Elchjagd! Jeder Schwede macht sich im Herbst auf in den Wald und versucht einen Elch zu schiessen-furchtbar!
-unglaublich viel "Essensferien"-Feiertage um einfach mal wieder zu essen
-Lehrer werden gedutst und beim Vornamen angesprochen
-schwedische Jugendliche sind sowas von unverschämt und unhöflich-einfach schrecklich!
-"Snus":Zigarettenersatz,hier sehr verbreitet, man steckt sich ein "Säckchen" Tabak unter die Oberlippe
-Schueler bekommen um die 150 Euro, dafuer, dass sie zur Schule gehen...eine Art Motivation...ich glaube ja, dass die hohen Preise fuer Klamotten daraus resultieren, da der Staat natuerlich weiss, wie Jugendliche ihr Geld ausgeben und durch uebermässige Versteuerung dieser Artikel ihr Geld wieder bekommen!Schlitzohren sind das!
-gesuesstes Brot
-gesalzene Butter
-ekelhafter Kaffee...ich habe mir angewöhnt ihn mit Zucker und Milch zu trinken, denn anders ist er wirlich unausstehlich...es handelt sich um in Wasser löslichen Kaffee!
-Elchjagd! Jeder Schwede macht sich im Herbst auf in den Wald und versucht einen Elch zu schiessen-furchtbar!
-unglaublich viel "Essensferien"-Feiertage um einfach mal wieder zu essen
-Lehrer werden gedutst und beim Vornamen angesprochen
-schwedische Jugendliche sind sowas von unverschämt und unhöflich-einfach schrecklich!
Freitag, 14. September 2007
Stockholm
Vom 11.09. bis zum 14.09.,das heisst heute,hatte ich mein "onarrival-training" in Lidingö, welches etwa fuehnfzehn Minuten von Stochholm entfernt liegt.
Und im Vorraus: Es war einfach fantastisch!
Am Montag gegen zehn Uhr abends fuhr das Taxi, dass heisst vielmehr die Limosine, an unserem Appartment vor und wir machten uns daran unser Gepäck im Kofferraum zu verstauen.
Und dann begann unsere Reise...wir fuhren etwa eine Stunde durch die Dunkelheit, bis wir den Bahnhof von Mellansel erreichten.
Von dort aus fuhren wir weiter mit dem Nachtzug nach Stockholm. Wir teilten uns ein Schlafabteil mit drei weiteren Personen und nach einer sehr stickigen und nicht besonders comfortablen Nacht, erreichten wir mit einer halben Stunde Verspätung gegen acht Uhr morgens den Hauptbahnhof von Stockholm.
Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zur "subway station" um dann weiter nach Lidingö zu fahren.
Wir waren die ersten Freiwilligen und ruhten uns, nachdem wir eingecheckt hatten, in unseren Zimmern ein wenig aus.
Nach dem Mittagessen begann dann unser Kurs und wir trafen auf die uebrigen Freiwilligen...eine kunterbunte Truppe von zwanzig Personen aus vierzehn verschiedenen Ländern-wirklich wunderbar!
Den ersten Tag verbrachten wir mit Kennenlernspielen...am darauffolgenden Tag machten wir Stockholm , eine ganz entzueckende Stadt,unsicher. Ich genoss die vielen Menschen, all die Hektik und die Geräusche- das, was wir in Trehörningsjö halt nicht haben...
Dann,am nächsten Tag hatten wir unser "highrope-training".Ja,ja, wir waren hoch in den Bäumen, kletterten und balancierten auf Drahtseilen! Man musste schon ein wenig ueber seinen Schatten springen, aber im Nachhinein war es wirklich witzig!
Am letzten Tag, haben wir ueber das Jahr an sich gesprochen-was auf uns zukommen kann, was wir machen können, wenn wir Probleme haben-was mich wirklich sehr beruhigt hat und mir auch ein wenig Hoffnung gemacht hat- und so weiter...
Zusammenfassend kann mal also sagen, dass diese vier Tage wohl meine bisher schönste Zeit hier in Schweden waren!! Ich habe ganz wunderbare Menschen kennen gelernt, Erfahrungen austauschen können und bin mir und meinem Problem etwas näher gekommen! Aber dazu ein anderes Mal, denn das ist eine andere Geschichte...(Bilder findet ihr auf meiner myspace-Seite...)
Und im Vorraus: Es war einfach fantastisch!
Am Montag gegen zehn Uhr abends fuhr das Taxi, dass heisst vielmehr die Limosine, an unserem Appartment vor und wir machten uns daran unser Gepäck im Kofferraum zu verstauen.
Und dann begann unsere Reise...wir fuhren etwa eine Stunde durch die Dunkelheit, bis wir den Bahnhof von Mellansel erreichten.
Von dort aus fuhren wir weiter mit dem Nachtzug nach Stockholm. Wir teilten uns ein Schlafabteil mit drei weiteren Personen und nach einer sehr stickigen und nicht besonders comfortablen Nacht, erreichten wir mit einer halben Stunde Verspätung gegen acht Uhr morgens den Hauptbahnhof von Stockholm.
Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zur "subway station" um dann weiter nach Lidingö zu fahren.
Wir waren die ersten Freiwilligen und ruhten uns, nachdem wir eingecheckt hatten, in unseren Zimmern ein wenig aus.
Nach dem Mittagessen begann dann unser Kurs und wir trafen auf die uebrigen Freiwilligen...eine kunterbunte Truppe von zwanzig Personen aus vierzehn verschiedenen Ländern-wirklich wunderbar!
Den ersten Tag verbrachten wir mit Kennenlernspielen...am darauffolgenden Tag machten wir Stockholm , eine ganz entzueckende Stadt,unsicher. Ich genoss die vielen Menschen, all die Hektik und die Geräusche- das, was wir in Trehörningsjö halt nicht haben...
Dann,am nächsten Tag hatten wir unser "highrope-training".Ja,ja, wir waren hoch in den Bäumen, kletterten und balancierten auf Drahtseilen! Man musste schon ein wenig ueber seinen Schatten springen, aber im Nachhinein war es wirklich witzig!
Am letzten Tag, haben wir ueber das Jahr an sich gesprochen-was auf uns zukommen kann, was wir machen können, wenn wir Probleme haben-was mich wirklich sehr beruhigt hat und mir auch ein wenig Hoffnung gemacht hat- und so weiter...
Zusammenfassend kann mal also sagen, dass diese vier Tage wohl meine bisher schönste Zeit hier in Schweden waren!! Ich habe ganz wunderbare Menschen kennen gelernt, Erfahrungen austauschen können und bin mir und meinem Problem etwas näher gekommen! Aber dazu ein anderes Mal, denn das ist eine andere Geschichte...(Bilder findet ihr auf meiner myspace-Seite...)
Montag, 10. September 2007
fitness-eine ganz neue Erfahrung
Von Langeweile begleitet fing ich immer mehr an diese ganze Idee mit dem Auslandsaufenthalt zu verfluchen und vergrub mich in meine Gedankenwelt, in der ich alle Orte und Begebenheiten meines Zuhauses, die ich ganz besonders zu vermissen glaubte, nochmal besuchte bzw. erlebte.
Ich kapselte mich immer mehr von meinen Mitbewohnern ab, ging zeitig zu Bett und sprach eine Woche fast kein Wort.
Ich begann die Tage zu zählen, bis es angemessen ist, meinen Abbruch dieses Projektes bekannt zugeben und spielte die Szene mehrmals durch...
Dann, an einem Donnerstag, ich war gerade bei einem sehr zermurbendem Badmintonspiel mit eienem sechsjährigem Gegner-neben mir tanzte das Laub im Wind-als die Direktorin der Schule, eine ganz niedliche Frau mit pinken Extensions im Haar, auf mich zu kam , ihre Arme auf meine Schultern legte und mich herzlich zum abendlichen Fitness einlud. Ich nahm dankend an.
Einige Minuten vor sieben am selbigen Tag nahm ich meine Wasserflasche und machte mich auf den Weg zur Turnhalle der Grundschule, in der das Spektakel stattfinden sollte.
Auf der Hälfte des Weges dachte ich ans Umdrehen, biss aber die Zähne zusammen und stellte mich der Herrausforderung. Ich hatte keine Vorstellung, was da auf mich zukommen sollte und bin im nachhinein positiv ueberrascht!
Angekommen in der Turnhalle kam Ulla lachend auf mich zu und drueckte mir einen "Stepper" in die Hand. Sie zeigte mir, wo ich ihn zu platzieren hatte-direkt gegenueber von ihr, da sie die Gruppe leitet und "vorsteppt".
Wenige Minuten darauf kamen auch schon, unter lautem Geschnatter, die anderen Teilnehmer; zwei nette Damen um die fuenfzig.
Und dann ging es auch los. Wir steppten, dehnten und boxten was das Zeug hielt zu poppiger Musik.
Es war wirklich witzig und ich muss zugeben, dass ich echt ziemlich schlecht bin, was das Takthalten angeht, aber was soll`s. Es war das erste Mal seit langen, dass ich wieder Gluecksgefuehle verspuehrte!
Und von nun an gehe ich jeden Donnerstag und Sonntag zum Finesskurs in der Turnhalle der Grundschule...!
Ich kapselte mich immer mehr von meinen Mitbewohnern ab, ging zeitig zu Bett und sprach eine Woche fast kein Wort.
Ich begann die Tage zu zählen, bis es angemessen ist, meinen Abbruch dieses Projektes bekannt zugeben und spielte die Szene mehrmals durch...
Dann, an einem Donnerstag, ich war gerade bei einem sehr zermurbendem Badmintonspiel mit eienem sechsjährigem Gegner-neben mir tanzte das Laub im Wind-als die Direktorin der Schule, eine ganz niedliche Frau mit pinken Extensions im Haar, auf mich zu kam , ihre Arme auf meine Schultern legte und mich herzlich zum abendlichen Fitness einlud. Ich nahm dankend an.
Einige Minuten vor sieben am selbigen Tag nahm ich meine Wasserflasche und machte mich auf den Weg zur Turnhalle der Grundschule, in der das Spektakel stattfinden sollte.
Auf der Hälfte des Weges dachte ich ans Umdrehen, biss aber die Zähne zusammen und stellte mich der Herrausforderung. Ich hatte keine Vorstellung, was da auf mich zukommen sollte und bin im nachhinein positiv ueberrascht!
Angekommen in der Turnhalle kam Ulla lachend auf mich zu und drueckte mir einen "Stepper" in die Hand. Sie zeigte mir, wo ich ihn zu platzieren hatte-direkt gegenueber von ihr, da sie die Gruppe leitet und "vorsteppt".
Wenige Minuten darauf kamen auch schon, unter lautem Geschnatter, die anderen Teilnehmer; zwei nette Damen um die fuenfzig.
Und dann ging es auch los. Wir steppten, dehnten und boxten was das Zeug hielt zu poppiger Musik.
Es war wirklich witzig und ich muss zugeben, dass ich echt ziemlich schlecht bin, was das Takthalten angeht, aber was soll`s. Es war das erste Mal seit langen, dass ich wieder Gluecksgefuehle verspuehrte!
Und von nun an gehe ich jeden Donnerstag und Sonntag zum Finesskurs in der Turnhalle der Grundschule...!
Mittwoch, 5. September 2007
lina
ein blick
ein gedanke
plötzlich
druck an deiner seite
zärtlich,aber bestimmt bohrt sich etwas kaltes unter deinen arm
wärme
das verlangen nach liebe und zuneigung lässt sie dich spueren
fuer sie zählt in diesem augenblick nichts anderes
ein gedanke
plötzlich
druck an deiner seite
zärtlich,aber bestimmt bohrt sich etwas kaltes unter deinen arm
wärme
das verlangen nach liebe und zuneigung lässt sie dich spueren
fuer sie zählt in diesem augenblick nichts anderes
Sonntag, 2. September 2007
Golf
Am Donnerstag war ich zum ersten mal in der hiesigen Grundschule, um dort zu arbeiten, dass heisst zum einen den Lehrern ein wenig unter die Arme zu greifen und zum anderen ,und das ist der eigentliche Aspekt bzw. Grund unseres Aufenthaltes dort, um Spass zu haben!
Es ist fuer uns eine witklich klasse Möglichkeit der Sprache und gleichzeitig den juengsten Vertretern dieser etwas näher zu kommen...!
Mein erster Tag begann damit, dass Burhan und ich einer zwölfmann starken Besatzung von sechs bis acht jährigen Schweden vorgestellt wurden, die uns fuer etwa fuenf Minuten staunend begutachtenden um dann wie gewuenscht dem Unterricht weiter zu folgen.
Die Kinder können sich ihr Unterrichtsfach in gewisser Massen selber aussuchen; sie haben zwar einige Vorgaben, doch, wenn dem einen mehr nach Mathe ist,so kann er sich an seine Matheaufgaben setzen. Die Lehrer fuehren die Schueler nicht durch den Unterricht,Frontalunterricht ist hier also ein absolutes Fremdwort, sie leiten Unterstuetzung bei Fragen und Problemen...sehr beeindruckend...
naja, um viertel vor elf gab es dann Mittagessen, fuer mich extra etwas vegetarisches,und anschliessend sind wir dann zum acht Kilometer entfernten Golfplatz gefahren und haben dort erste "Golfschritte" von einem Trainer erklärt bekommen. Und, ihr werdet es kaum glauben, aber mir wurde doch tatsächlich gesagt, ich hätte Talent! Wahnsinn!! Ich bin einfach ein Naturtalent!!:-)
Das war dann auch schon mein erster Arbeitstag in der Grundschule....
Es ist fuer uns eine witklich klasse Möglichkeit der Sprache und gleichzeitig den juengsten Vertretern dieser etwas näher zu kommen...!
Mein erster Tag begann damit, dass Burhan und ich einer zwölfmann starken Besatzung von sechs bis acht jährigen Schweden vorgestellt wurden, die uns fuer etwa fuenf Minuten staunend begutachtenden um dann wie gewuenscht dem Unterricht weiter zu folgen.
Die Kinder können sich ihr Unterrichtsfach in gewisser Massen selber aussuchen; sie haben zwar einige Vorgaben, doch, wenn dem einen mehr nach Mathe ist,so kann er sich an seine Matheaufgaben setzen. Die Lehrer fuehren die Schueler nicht durch den Unterricht,Frontalunterricht ist hier also ein absolutes Fremdwort, sie leiten Unterstuetzung bei Fragen und Problemen...sehr beeindruckend...
naja, um viertel vor elf gab es dann Mittagessen, fuer mich extra etwas vegetarisches,und anschliessend sind wir dann zum acht Kilometer entfernten Golfplatz gefahren und haben dort erste "Golfschritte" von einem Trainer erklärt bekommen. Und, ihr werdet es kaum glauben, aber mir wurde doch tatsächlich gesagt, ich hätte Talent! Wahnsinn!! Ich bin einfach ein Naturtalent!!:-)
Das war dann auch schon mein erster Arbeitstag in der Grundschule....
Samstag, 25. August 2007
mein erster Elch...
Der Tag, an dem ich meinen ersten Elch gesehen habe, war gleichzeitg der Tag, an dem ich zum ersten Mal den Schwedischkurs in Ö`vik ("Örnsködlvik"-die Schweden neigen dazu all ihre langen Nahmen abzukuerzen...nun stellt sich die Frage:"Warum dann nicht gleich kurz?"-ich weiss es nicht, die Schweden haben so ihre Eigenarten, wie z.B gesuesstes Brot und gesalzene und extra gesalzene Butter...) besucht habe...
Wir sassen nichts ahnend im Taxi auf dem Weg zur Schule, als Jasser mir plötzlich seinen Ellbogen in die Seite rammte und schrie: "An elli, an elli!"
Und tatsächlich, nachdem ich es geschfafft hatte meinen irgendwie festgezogenen Anschnallgurt zu lockern, sah ich eine prächtige, wie Jasser behauptete, relativ kleine Elchkuh am Strassenrand stehen! Einfach fantastisch!
Etwa eine Stunde später kamen wir dann, nachdem wir zuvor in einen Bus umgestiegen waren, in der Schule an...wir machten und auf den Weg zum Sekreteriat, was sich als nicht so einfach heraus stellte, da alle, eventuell hilfreichen Schilder natuerlich in schwedisch waren...fanden es dann aber nach eineigen Umwegen und wurden auch sofort in anderes Gebäude am anderen Ende des Schulgeländes geschickt.
Dort angekommen stellte sich heraus, dass wir falsch waren, denn es handelte sich um ein Gebäude, in dem zwar Sprachkurse stattfanden, allerdings war ein Mindestalter von zwanzig jahren vorgeschrieben...also wieder zurueck!
Im Sekreteriat angekommen erklärten wir der dort tätigen Frau unsere Sachlage und wurden auch sofort von einer anderen Frau einen Stock höher gefuehrt zu unserem Klassenraum.
Wir fanden eine vierköpfige Klasse vor uns und eine Lehrerin, die sich als "Akki" vorstellte.
Und unsere ersten Stunden begannen....
Wir sassen nichts ahnend im Taxi auf dem Weg zur Schule, als Jasser mir plötzlich seinen Ellbogen in die Seite rammte und schrie: "An elli, an elli!"
Und tatsächlich, nachdem ich es geschfafft hatte meinen irgendwie festgezogenen Anschnallgurt zu lockern, sah ich eine prächtige, wie Jasser behauptete, relativ kleine Elchkuh am Strassenrand stehen! Einfach fantastisch!
Etwa eine Stunde später kamen wir dann, nachdem wir zuvor in einen Bus umgestiegen waren, in der Schule an...wir machten und auf den Weg zum Sekreteriat, was sich als nicht so einfach heraus stellte, da alle, eventuell hilfreichen Schilder natuerlich in schwedisch waren...fanden es dann aber nach eineigen Umwegen und wurden auch sofort in anderes Gebäude am anderen Ende des Schulgeländes geschickt.
Dort angekommen stellte sich heraus, dass wir falsch waren, denn es handelte sich um ein Gebäude, in dem zwar Sprachkurse stattfanden, allerdings war ein Mindestalter von zwanzig jahren vorgeschrieben...also wieder zurueck!
Im Sekreteriat angekommen erklärten wir der dort tätigen Frau unsere Sachlage und wurden auch sofort von einer anderen Frau einen Stock höher gefuehrt zu unserem Klassenraum.
Wir fanden eine vierköpfige Klasse vor uns und eine Lehrerin, die sich als "Akki" vorstellte.
Und unsere ersten Stunden begannen....
Samstag, 18. August 2007
Willkommen in Trehörningsjö-the middle of nowhere
Der 07.08.07....wohl der schlimmste und gleichzeitig aufregendste Tag meines Lebens!
Nach der Ankunft am Hamburger Flughaven und dem darauf folgendem checkin standen uns etwa drei Stunden Warterei auf den so lang ersehnten und doch gefuerchteten Flug bevor-schrecklich!!
Nach dem dann unvermeidbaren und herzzerreissendem Abschied, der mich innerlich zum boykottieren zwang, machte ich mich auf den Weg zu meiner Maschine- mit dem Bus wohlgemerkt, nicht wie mein Vater mir zuvor prophezeit hatte:"du musst nur durch einen Tunnel gehen und dann bist du schon im Flugzeug..."-nein, es handelte sich um einen wirklich kleinen, alten und fuer mich nicht so vertrauenserweckenden Flieger, der mich aber sicher nach Koopenhagen brachte.
Nun, dachte ich, sei das Schlimmste ueberstanden. Weit gefehlt! Der Flieger nach Stockholm hatte gut eine Stunde verspätung! Somit hatte ich also in Sockholm nur zehn Minuten Zeit um zum Gepäckband zu rennen, anschlissend dann samt meines Gepäcks zum Zoll zu flitzen und dann in den Flieger zu steigen.
Wie sollte es auch anders sein, mein Gepäck war nicht auf dem Gepäckband. Ich rannte also zur Information, versuchte, nach Luft ringend und in gebrochenem Englisch, den Stand der Dinge zu erklären, um dann als Antwort zu erhalten : "If you run you will get your plain!"
Alles klar, gute drei Minuten um ueber den gesamten Flughaven zu laufen, natuerlich mir einigen Umwegen, denn woher soll ich in der Hektik den richtigen Weg wissen bzw. sofort finden...brauchte etwa fuenf Minuten, aber da es sich zum Glueck wieder um einen dieser kleinen Flieger handelte, warteten sie auf mich!An dieser Stelle DANKE!
Nun sass ich völlig durchgeschwitzt im Flugzeug, musste einige sparsame Blicke und Kommentare der Stewardessen ueber mich ergehen lassen und war den Tänen nahe...
Angekommen am Flughaven von Örnsköldsvik erklärten sie mir, dass sie mein Gepäck am folgendem Tag per Taxi zu meinem Appartment bringen wuerden. Als Entschädiging erhielt ich einen kleinen Kulturbeutel mit allem, was eine Frau fuer eine Nacht braucht...Anschliessend lernte ich dann meine Mentorin Emma und ihren Lebensgefährten kennen.
Sie waren beide sehr nett, doch vor lauter Aufregung konnte ich ihnen leider nur halb so viel Aufmerksamkeit, wie sie eigentlich verdient hätten,schenken-ich war fertig mit den Nerven!!
Nach etwa einer halben Stunde kamen wir dann in Trehörningsjö an. Emma zeigte mir meine zukuenftige Arbeisstelle und brachte mich dann anschliessend in das Arppartment, in dem ich fuer`s erste mit drei weiteren Freiwilligen untergebracht war-mir wurde sofort erklärt, dass diese Wohnung nur eine Uebergangslösung sei und wir umziehen wuerden, da wir Mädchen uns zur Zeit ein Zimmer teilrn muessen...
Nachdem Emma an die Tuer des Appartments geklopft hatte, wurde diese von einem suedländisch aussehendem Jungen geöffnet. Er stellte sich als "Burhan" vor und sagte er käme aus der Tuerkei. Ihm folgte ein Mädchen-Monica aus Polen.
Sie erklärten mir, dass Jasser, der Junge aus Belgien, gleich kommen wuerde, was auch gaschah....wir unterhielten uns noch ein wenig und dann ging ich auch völig erschöpft ins Bett.
Das war der erste Tag meines Abenteuers und nun, nach fast zwei Wochen Aufenthalt in Schweden,muss ich sagen, dass das jetzt immer wieder aufkommende Heimweh wesentlich schlimmer ist, als der Anreisetag!!!Ich vermisse euch alle so unendlich!!!
Nach der Ankunft am Hamburger Flughaven und dem darauf folgendem checkin standen uns etwa drei Stunden Warterei auf den so lang ersehnten und doch gefuerchteten Flug bevor-schrecklich!!
Nach dem dann unvermeidbaren und herzzerreissendem Abschied, der mich innerlich zum boykottieren zwang, machte ich mich auf den Weg zu meiner Maschine- mit dem Bus wohlgemerkt, nicht wie mein Vater mir zuvor prophezeit hatte:"du musst nur durch einen Tunnel gehen und dann bist du schon im Flugzeug..."-nein, es handelte sich um einen wirklich kleinen, alten und fuer mich nicht so vertrauenserweckenden Flieger, der mich aber sicher nach Koopenhagen brachte.
Nun, dachte ich, sei das Schlimmste ueberstanden. Weit gefehlt! Der Flieger nach Stockholm hatte gut eine Stunde verspätung! Somit hatte ich also in Sockholm nur zehn Minuten Zeit um zum Gepäckband zu rennen, anschlissend dann samt meines Gepäcks zum Zoll zu flitzen und dann in den Flieger zu steigen.
Wie sollte es auch anders sein, mein Gepäck war nicht auf dem Gepäckband. Ich rannte also zur Information, versuchte, nach Luft ringend und in gebrochenem Englisch, den Stand der Dinge zu erklären, um dann als Antwort zu erhalten : "If you run you will get your plain!"
Alles klar, gute drei Minuten um ueber den gesamten Flughaven zu laufen, natuerlich mir einigen Umwegen, denn woher soll ich in der Hektik den richtigen Weg wissen bzw. sofort finden...brauchte etwa fuenf Minuten, aber da es sich zum Glueck wieder um einen dieser kleinen Flieger handelte, warteten sie auf mich!An dieser Stelle DANKE!
Nun sass ich völlig durchgeschwitzt im Flugzeug, musste einige sparsame Blicke und Kommentare der Stewardessen ueber mich ergehen lassen und war den Tänen nahe...
Angekommen am Flughaven von Örnsköldsvik erklärten sie mir, dass sie mein Gepäck am folgendem Tag per Taxi zu meinem Appartment bringen wuerden. Als Entschädiging erhielt ich einen kleinen Kulturbeutel mit allem, was eine Frau fuer eine Nacht braucht...Anschliessend lernte ich dann meine Mentorin Emma und ihren Lebensgefährten kennen.
Sie waren beide sehr nett, doch vor lauter Aufregung konnte ich ihnen leider nur halb so viel Aufmerksamkeit, wie sie eigentlich verdient hätten,schenken-ich war fertig mit den Nerven!!
Nach etwa einer halben Stunde kamen wir dann in Trehörningsjö an. Emma zeigte mir meine zukuenftige Arbeisstelle und brachte mich dann anschliessend in das Arppartment, in dem ich fuer`s erste mit drei weiteren Freiwilligen untergebracht war-mir wurde sofort erklärt, dass diese Wohnung nur eine Uebergangslösung sei und wir umziehen wuerden, da wir Mädchen uns zur Zeit ein Zimmer teilrn muessen...
Nachdem Emma an die Tuer des Appartments geklopft hatte, wurde diese von einem suedländisch aussehendem Jungen geöffnet. Er stellte sich als "Burhan" vor und sagte er käme aus der Tuerkei. Ihm folgte ein Mädchen-Monica aus Polen.
Sie erklärten mir, dass Jasser, der Junge aus Belgien, gleich kommen wuerde, was auch gaschah....wir unterhielten uns noch ein wenig und dann ging ich auch völig erschöpft ins Bett.
Das war der erste Tag meines Abenteuers und nun, nach fast zwei Wochen Aufenthalt in Schweden,muss ich sagen, dass das jetzt immer wieder aufkommende Heimweh wesentlich schlimmer ist, als der Anreisetag!!!Ich vermisse euch alle so unendlich!!!
Freitag, 3. August 2007
Alles klar...
So, nun ist es so weit...mein Ausreisedatum steht fest! Am Dienstag den 07.08.2007 fliege ich ab Hamburg über Koopenhagen, weiter nach Stockholm, um schließlich in Örnsköldsvik zu landen. Dieser kleine,nicht internationale- wie mir oft in den verschiedensten Reisebüros erklärt wurde- Flughaven liegt etwa 35 Minuten von meinem Aufenthaltort für die nächsten 12 Monate entfernt.
Ich kann natürlich noch nicht sagen, was genau mich dort erwartet, doch hoffe ich, dass all der Stress, der mich und meine Familie die letzten Tage begleitet hat, es wert war....:-)(ich hab schon wieder Haarausfall....)
Die letzten Tage werde ich wohl mit Koffer Ein-und wieder Auspacken, um ihn dann wieder einpacken zu können, verbringen. Auch nicht gerade entspannend....aber ich wollt es ja nicht anders...und neben all den sorgenvollen Gedanken, wie Angst vor allem was kommen mag und Heimweh, welches sich auch jetzt schon bemerkbar macht, muss ich zugeben, dass hin und wieder ein klein wenig Vorfreude und Neugier sich in meinen Hirnwindungen blicken lassen, was mein gestresst dreinblickendes Gesicht vor der Öffentlichkeit durchaus zu verbergen mag :-)
Ich kann natürlich noch nicht sagen, was genau mich dort erwartet, doch hoffe ich, dass all der Stress, der mich und meine Familie die letzten Tage begleitet hat, es wert war....:-)(ich hab schon wieder Haarausfall....)
Die letzten Tage werde ich wohl mit Koffer Ein-und wieder Auspacken, um ihn dann wieder einpacken zu können, verbringen. Auch nicht gerade entspannend....aber ich wollt es ja nicht anders...und neben all den sorgenvollen Gedanken, wie Angst vor allem was kommen mag und Heimweh, welches sich auch jetzt schon bemerkbar macht, muss ich zugeben, dass hin und wieder ein klein wenig Vorfreude und Neugier sich in meinen Hirnwindungen blicken lassen, was mein gestresst dreinblickendes Gesicht vor der Öffentlichkeit durchaus zu verbergen mag :-)
Mittwoch, 11. Juli 2007
Intro
Vor knapp einem Jahr haben Annabell, eine Freundin, und ich uns dazu entschlossen für ein Jahr ins Ausland zu gehen.
Da wir aber beide wussten, dass wir nicht die nötigen finaziellen Mittel zur Verfügung haben um z.b. für ein Jahr "Travel and work" in Australien zu machen, mussten wir nach einer Alternative Ausschau halten....
Nach etlichen Telefonaten und Informationsveranstaltungen lernten wir die Möglichkeit des Eropäischen Freiwilligendienstes kennen und fingen auch schleunigst an Bewerbungen zu verfassen.
Nach einigen Absagen kam dann enlich eine Zusage aus Schweden!! Ich hätte die Welt umarmen können, denn schließlich war ich nun meinem Traum ein Stückchen näher (wirklich realisiert habe ich es zwar bis heute noch nicht, aber das tut nichts zur Sache).
Annbell hat bis heute leider noch keine Zusage, doch auf Grund der tollen Zusammenarbeit mit der Organisation VIA wird ihr Auslandstraum wahrscheinlich trotzdem in Erfüllung gehen....
Nun gut in knapp drei wochen geht es für mich los nach Schweden...(und mir fehlen noch Mütze und Handschuhe in einer Gegend, in der 120 Tage Schnee liegen)
Da wir aber beide wussten, dass wir nicht die nötigen finaziellen Mittel zur Verfügung haben um z.b. für ein Jahr "Travel and work" in Australien zu machen, mussten wir nach einer Alternative Ausschau halten....
Nach etlichen Telefonaten und Informationsveranstaltungen lernten wir die Möglichkeit des Eropäischen Freiwilligendienstes kennen und fingen auch schleunigst an Bewerbungen zu verfassen.
Nach einigen Absagen kam dann enlich eine Zusage aus Schweden!! Ich hätte die Welt umarmen können, denn schließlich war ich nun meinem Traum ein Stückchen näher (wirklich realisiert habe ich es zwar bis heute noch nicht, aber das tut nichts zur Sache).
Annbell hat bis heute leider noch keine Zusage, doch auf Grund der tollen Zusammenarbeit mit der Organisation VIA wird ihr Auslandstraum wahrscheinlich trotzdem in Erfüllung gehen....
Nun gut in knapp drei wochen geht es für mich los nach Schweden...(und mir fehlen noch Mütze und Handschuhe in einer Gegend, in der 120 Tage Schnee liegen)
Dienstag, 10. Juli 2007
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